Ich sag’s gleich: Ich bin keine Expertin, die alles perfekt durchschaut hat. Ich bin mitten im Prozess, stolpere manchmal und lerne ständig dazu. Aber eine Sache habe ich verstanden: Dein Mindset entscheidet, wie du mit Geld umgehst.
Und genau hier kommt die Hawkins-Skala ins Spiel. Ohne sie hätte ich vieles nicht verstanden – und ehrlich gesagt, ich kannte sie bis vor zwei Jahren gar nicht. Erst durch eine Person, mit der ich mich regelmäßig austausche, habe ich sie entdeckt. Diese Gespräche haben mir viele neue Erkenntnisse gebracht und mich dazu gebracht, über meine eigenen Denkmuster nachzudenken.
Was ist die Hawkins-Skala?
Die Hawkins-Skala wurde von Dr. David R. Hawkins entwickelt und misst, auf welcher Bewusstseinsebene sich jemand befindet – von tiefer Angst bis hin zu kompletter innerer Ruhe. Sie reicht von 0 bis 1000. Ganz unten sind Emotionen wie Scham und Schuld, ganz oben sind Frieden und Erleuchtung.
Warum ist das spannend? Weil dein Platz auf dieser Skala bestimmt, wie du dein Leben – und deine Finanzen – gestaltest.
Wie beeinflusst deine Bewusstseinsebene dein Geld?
Die wichtigsten Stufen der Skala und was sie mit Finanzen zu tun haben:
- Scham (20) & Schuld (30) → „Ich bin schlecht mit Geld. Ich verdiene keinen Wohlstand.“ Ergebnis: Du traust dich nicht, finanzielle Verantwortung zu übernehmen.
- Angst (100) → „Was, wenn ich alles verliere?“ Ergebnis: Du sparst zwar, traust dich aber nicht, dein Geld sinnvoll anzulegen.
- Wut (150) → „Das System ist unfair! Andere haben Geld, ich nicht.“ Ergebnis: Du verurteilst Reiche und blockierst damit deinen eigenen Wohlstand.
- Mut (200) → „Okay, ich schaue mir das jetzt mal genauer an.“ Ergebnis: Du fängst an, deine Finanzen aktiv zu gestalten.
- Akzeptanz (350) → „Ich kann meine finanzielle Situation selbst beeinflussen.“ Ergebnis: Du hast dein Geld im Griff, triffst bewusste Entscheidungen und handelst mit Weitblick.
- Liebe (500) → „Geld ist Energie. Ich gehe entspannt damit um.“ Ergebnis: Du investierst aus einem Gefühl der Fülle und machst dir keinen unnötigen Stress.
- Frieden (600+) → „Geld ist kein Problem mehr.“ Ergebnis: Du weißt, dass du genug hast und dass es immer Möglichkeiten gibt, mehr zu erschaffen.
Warum ist das wichtig?
Jede Entscheidung, die du triffst – auch die finanziellen – hängt mit deinem inneren Zustand zusammen. Wenn du Angst hast, machst du keine mutigen Schritte. Wenn du glaubst, dass Geld schlecht ist, wird es schwer, welches anzuziehen. Die meisten Geldprobleme entstehen nicht durch fehlendes Wissen, sondern durch unbewusste Blockaden.
Mein persönlicher Weg mit der Skala
Ich habe lange Zeit nicht verstanden, warum ich so vorsichtig mit Geld war. Dann habe ich mich selbst auf dieser Skala eingeordnet – und siehe da, ich steckte oft irgendwo zwischen Angst und Wut. Ich dachte: „Geld ist unsicher“ oder „Andere haben es leichter als ich“. Diese Denkmuster haben mich zurückgehalten.
Vor zwei Jahren habe ich jemanden kennengelernt, mit dem ich mich regelmäßig über solche Themen austausche. Durch ihn habe ich die Hawkins-Skala überhaupt erst entdeckt. Diese Gespräche haben mir viele neue Erkenntnisse gebracht und mir geholfen, meine eigenen Denkmuster kritisch zu hinterfragen. Ich habe begonnen, bewusster wahrzunehmen, wann ich aus Angst oder aus Vertrauen handle.
Heute versuche ich aktiv, meine Einstellung zu verändern. Ich frage mich: „Handle ich gerade aus Angst oder aus Vertrauen?“ Wenn ich merke, dass ich mich klein mache, erinnere ich mich daran, dass ich meine Realität aktiv mitgestalte.
Das heißt nicht, dass ich immer auf der höchsten Bewusstseinsebene bin – weit gefehlt. Aber ich bin mir meiner Gedanken und Gefühle bewusster geworden. Und das allein macht einen riesigen Unterschied.
Fazit: Dein Bewusstsein formt deine finanzielle Realität
Wenn du dich finanziell festgefahren fühlst, liegt es vielleicht nicht am fehlenden Wissen, sondern an deinem inneren Zustand. Die Hawkins-Skala hilft dir, das zu erkennen.
Also, wo siehst du dich gerade auf der Skala? Und was kannst du tun, um eine Stufe höher zu kommen?

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