Kategorie: Finanzen

  • Mikroinvestitionen: Kleinvieh macht auch Mist

    Mikroinvestitionen: Kleinvieh macht auch Mist

    Bis vor Kurzem wusste ich nicht einmal, dass es so etwas wie Mikroinvestitionen gibt. Investieren mit Centbeträgen? Hätte ich nicht gedacht, dass das wirklich einen Unterschied macht. Doch nachdem ich davon gelesen habe, will ich mir das genauer anschauen.

    Was genau sind Mikroinvestitionen?

    Ich bin immer davon ausgegangen, dass man für den Vermögensaufbau größere Summen braucht, damit es überhaupt irgendwann mal Sinn macht. Aber es gibt Apps, die es ermöglichen, selbst mit ein paar Cent regelmäßig zu investieren. Diese Apps runden beispielsweise Einkäufe auf oder lassen dich mit Mini-Beträgen in Aktien oder ETFs investieren.

    Wie das funktioniert: Stell dir vor, ich kaufe mir einen Kaffee für € 3,60. Eine App rundet den Betrag auf € 4,- auf und investiert die € 0,40 für mich. Klingt nach nichts, aber wenn das täglich passiert, summiert es sich mit der Zeit.

    Welche Apps gibt es?

    Ich habe ein paar Apps gefunden, die solche Mikroinvestitionen ermöglichen:

    • Trade Republic: Diese App bietet ETF- und Aktien-Sparpläne schon ab € 1,- an. Zudem kann man Bruchstücke von Aktien kaufen.
    • Scalable Capital: Hier gibt es die Möglichkeit, ab € 1,- in ETFs zu investieren. Besonders spannend finde ich, dass es hier eine Flatrate-Option gibt, die kostenlose Sparpläne ermöglicht.
    • Revolut: Eigentlich eine Banking-App, aber mit einer Funktion, die Aufrunden und Investieren erlaubt. Perfekt für Leute, die nicht aktiv investieren wollen, sondern es nebenbei laufen lassen möchten.
    • Peaks: Diese App funktioniert ähnlich wie Revolut, ist aber speziell für das Aufrunden von Beträgen und Mikroinvestitionen ausgelegt.

    Ich finde es total spannend, dass es so viele Möglichkeiten gibt – vor allem für Leute, die denken, sie hätten „kein Geld zum Investieren“. Ich werde mir die Apps auf jeden Fall genauer ansehen.

    Was ist mit Steuern?

    Jetzt kommt der Haken: Steuern. Denn natürlich bleibt der Staat nicht außen vor, wenn es ums Investieren geht. In Österreich unterliegen Kapitalerträge der Kapitalertragssteuer (KeSt), die aktuell bei 27,5 % liegt. Das bedeutet: Gewinne aus Mikroinvestitionen müssen genauso versteuert werden wie Erträge aus regulären Investments.

    Bei manchen Apps wird die KeSt automatisch abgeführt, bei anderen nicht. Das heißt, man muss selbst daran denken und gegebenenfalls die Gewinne in der Steuererklärung angeben. Ich werde mir auf jeden Fall noch genauer anschauen, welche App wie mit Steuern umgeht – das kann nämlich einen großen Unterschied machen.

    Alternativen zu Mikroinvestitions-Apps

    Falls dir die genannten Apps nicht zusagen oder du eine Lösung suchst, die einfacher in dein bestehendes Finanzsystem integriert ist, gibt es auch andere Möglichkeiten, Mikroinvestitionen umzusetzen.

    Rundungssparen bei der Bank

    Einige Banken bieten die Möglichkeit, beim Bezahlen mit der Bankkarte automatisch Beträge aufzurunden und die Differenz auf ein Sparkonto oder Depot zu überweisen.

    Wie das funktioniert:

    • Du zahlst mit deiner Bankkarte € 3,60 für einen Kaffee.
    • Die Bank rundet auf € 4,- auf und überweist die € 0,40 auf dein Investmentkonto.
    • Statt einer separaten App nutzt du direkt dein Girokonto und investierst so kleine Beträge nebenbei.

    Vorteil: Keine zusätzliche App nötig, oft mit einem bestehenden Wertpapierdepot kombinierbar und zumindest bei meiner Bank ist es so, dass die KeSt. berücksichtigt wird und ich es nicht extra angeben muss.

    Ist das genug für den Vermögensaufbau?

    Mikroinvestitionen allein werden mich nicht reich machen, das ist mir klar. Aber sie könnten ein guter Zusatz sein, der mir im Alltag nicht weh tut.

    Mein Fazit: Ich werde es ausprobieren

    Ich finde die Idee spannend und werde mir die Apps in den nächsten Wochen genauer ansehen. Vielleicht teste ich verschiedene und vergleiche, welche am besten funktioniert. Vor allem das Thema Steuern werde ich mir nochmal genauer anschauen.

    Falls du schon Erfahrungen mit Mikroinvestitionen hast – wie ist es bei dir gelaufen? Welche App nutzt du?

  • Was sagt die Börse über die Welt?

    Was sagt die Börse über die Welt?

    Kann man an den Aktienkursen erkennen, was in der Welt passiert? Irgendwie schon. Aktienkurse zeigen, worauf Investoren setzen – und das hängt oft von aktuellen Ereignissen ab.

    Warum beeinflusst die Weltlage die Börse?

    Unternehmen leben nicht im luftleeren Raum. Sie sind Teil der Wirtschaft und reagieren auf das, was um sie herum passiert. Kriege, Krisen, neue Technologien oder politische Entscheidungen – all das kann Aktienkurse bewegen. Manche Branchen profitieren davon, andere leiden.

    Ein Beispiel: Rheinmetall AG

    Ein gutes Beispiel ist Rheinmetall AG, ein Unternehmen, das Rüstungsgüter herstellt. Die Aktie ist in den letzten Monaten stark gestiegen. Warum? Weil viele Länder ihre Verteidigungsausgaben erhöhen. Kriege und Spannungen führen dazu, dass Regierungen mehr Geld für Waffen ausgeben – und das sorgt für steigende Gewinne bei Rüstungsfirmen.

    Das zeigt: Wenn sich die Weltlage verändert, kann das für bestimmte Unternehmen ein gutes Geschäft sein.

    Andere Beispiele aus der Vergangenheit

    • Corona-Pandemie (2020): Tech-Firmen wie Amazon und Zoom haben stark profitiert, weil plötzlich alle von zu Hause gearbeitet und online eingekauft haben.
    • Energiekrise (2022): Öl- und Gasunternehmen haben große Gewinne gemacht, weil die Energiepreise in die Höhe geschossen sind.

    Soll man in solche Trends investieren?

    Rein finanziell gesehen könnte man sagen: Ja, wenn ein Bereich wächst, kann es sich lohnen, frühzeitig einzusteigen. Aber es gibt noch eine andere Seite: die ethische Frage.

    Will ich wirklich in Unternehmen investieren, die Waffen produzieren? Oder Ölkonzerne unterstützen, die vielleicht nicht gerade umweltfreundlich sind? Jeder muss für sich entscheiden, wo seine persönliche Grenze liegt. Es gibt auch nachhaltige ETFs und Aktien von Firmen, die sich auf erneuerbare Energien oder soziale Themen konzentrieren.

    Außerdem: Niemand kann die Zukunft vorhersagen. Trends ändern sich schnell, und was heute boomt, kann morgen einbrechen. Wer langfristig investieren will, fährt oft besser mit stabilen Unternehmen oder breit gestreuten ETFs, statt auf kurzfristige Ereignisse zu setzen.

    Fazit

    Der Aktienmarkt zeigt, was Investoren gerade für wichtig halten – und das hat oft mit der Weltlage zu tun. Ob Kriege, Krisen oder neue Technologien: Die Börse reagiert. Aber ob sich kurzfristige Entwicklungen langfristig lohnen, ist eine andere Frage. Deshalb gilt auch hier: Nicht nur auf Gewinne schauen, sondern auch überlegen, ob man das unterstützen will.

    Wie siehst du das? Würdest du in eine Branche investieren, die du moralisch fragwürdig findest?

  • Macht Geld glücklich? Oder ist es wirklich böse?

    Macht Geld glücklich? Oder ist es wirklich böse?

    Man sagt ja: „Geld allein macht nicht glücklich.“ Aber ehrlich gesagt – kein Geld zu haben, macht auch nicht gerade glücklich. Also, wo liegt die Wahrheit? Ich denke ab und an darüber nach. Ist Geld eine gute oder eine schlechte Sache? Und warum sehen das manche so unterschiedlich?

    Die große Frage: Was denken die Menschen über Geld?

    Die Meinungen könnten nicht unterschiedlicher sein. Für manche ist Geld ein Mittel zur Freiheit, für andere die Wurzel allen Übels. Vielleicht hängt es davon ab, welche Erfahrungen man gemacht hat. Vielleicht auch davon, wie viel man davon hat – oder eben nicht.

    Manche, die kaum über die Runden kommen, erzählen von den täglichen Herausforderungen. Andere, die sich um Geld keine Sorgen machen müssen, haben eine ganz andere Sicht. Es ist spannend, wie unterschiedlich die Perspektiven sind.

    Was denken Menschen, die wenig Geld haben?

    Viele, die finanziell kämpfen, sehen Geld als eine tägliche Herausforderung. Rechnungen, Miete, unerwartete Ausgaben – es gibt ständig etwas, das bezahlt werden muss. Kein Wunder, dass Geld oft mit Stress verbunden wird.

    Manche glauben auch, dass Reiche unfair bevorzugt werden, dass man ohne „die richtigen Kontakte“ oder „Glück“ kaum aufsteigen kann. Oder dass man sich selbst aufgeben muss, um viel Geld zu verdienen. Vielleicht steckt darin eine Wahrheit. Vielleicht aber auch eine Überzeugung, die einen klein hält?

    Interessant finde ich, dass manche sagen: „Geld verändert Menschen.“ Ich glaube, das stimmt – aber nicht so, wie viele denken. Geld zeigt eher, wie jemand wirklich ist. Wer vorher schon egoistisch war, wird mit Geld nicht plötzlich großzügig. Und wer vorher offen und hilfsbereit war, wird mit mehr Geld mehr Möglichkeiten haben, anderen zu helfen.

    Und was denken wohlhabendere Menschen?

    Die sehen Geld oft als Werkzeug. Etwas, das Freiheit gibt, aber nicht alles im Leben bestimmt. Viele von ihnen glauben, dass Geld eine Folge der eigenen Entscheidungen ist. Sie setzen sich finanzielle Ziele, denken langfristig und wissen, dass sie für ihr Einkommen verantwortlich sind.

    Aber auch hier gibt es Unterschiede: Manche Reiche haben Angst, ihr Geld zu verlieren. Andere wollen immer mehr, weil sie denken, dass es sonst nicht reicht. Und dann gibt es jene, die genug haben und entspannt mit ihrem Reichtum umgehen. Geld macht also nicht automatisch glücklich – es kommt darauf an, wie man darüber denkt.

    Ich finde es spannend, dass viele wohlhabende Menschen sich nicht fragen, ob sie sich etwas leisten können, sondern wie. Sie haben ein anderes Mindset. Statt sich zu sagen: „Das geht nicht“, überlegen sie: „Wie kann ich das möglich machen?“ Vielleicht ist das einer der größten Unterschiede.

    Und was denke ich?

    Ich finde, Geld ist weder gut noch böse. Es verstärkt nur, was schon da ist. Jemand, der großzügig ist, kann mit mehr Geld mehr Gutes tun. Jemand, der gierig ist, wird noch gieriger. Geld selbst hat keine Moral – es ist nur ein Werkzeug.

    Ich denke, es gibt eine Balance. Geld gibt Sicherheit, aber wenn man ständig nur daran denkt, wird es zur neuen Angst. Ich merke, dass ich mich am wohlsten fühle, wenn Geld eine Nebenrolle spielt – wenn ich genug habe, um mir keine Sorgen zu machen, aber nicht so sehr darauf fixiert bin, dass es mein Leben bestimmt.

    Fazit: Geld ist, was du daraus machst

    Ob Geld glücklich macht oder nicht, hängt wohl davon ab, wie man es betrachtet. Wenn es nur Mittel zum Zweck ist, um ein erfülltes Leben zu führen – super. Wenn es aber zur einzigen Lebensaufgabe wird, läuft vielleicht etwas schief.

    Ich bin noch nicht am Ende meiner Gedanken dazu. Aber ich merke, je entspannter mein Verhältnis zu Geld wird, desto mehr kommt es von selbst. Vielleicht ist das der Trick?

    Was denkst du? Macht Geld glücklich? Oder ist es doch nur ein notwendiges Übel?

  • Wenn das Sparziel platzt – und du trotzdem nicht aufgeben darfst!

    Wenn das Sparziel platzt – und du trotzdem nicht aufgeben darfst!

    Du hast einen Plan. Einen großartigen Plan. Dein ETF-Sparplan steht, du hast dir klare finanzielle Ziele gesetzt, alles läuft super – bis es das eben nicht mehr tut. Plötzlich ist das Geld knapper als gedacht. Vielleicht ist dein Einkommen diesen Monat niedriger, eine unerwartete Rechnung flattert rein oder du musst einfach mal durchatmen und dich finanziell sortieren.

    Und jetzt? War das alles umsonst? Solltest du deinen Sparplan über Bord werfen und denken: „Das bringt doch eh nix“? Nein! Ganz sicher nicht.

    Ein schlechter Monat ist kein gescheitertes Ziel

    Glaub mir, ich kenn das. Man gibt sein Bestes, hat große Pläne, will sein Vermögen aufbauen – und dann kommt das Leben dazwischen. Ich hatte auch schon Monate, in denen ich nicht das sparen konnte, was ich mir vorgenommen hatte. Aber das ist kein Grund, alles hinzuschmeißen.

    Finanzen sind keine perfekt durchgetaktete Gerade nach oben. Es gibt Monate, in denen es flutscht, und es gibt welche, in denen einfach nichts übrig bleibt. Das heißt nicht, dass du gescheitert bist – es heißt nur, dass du flexibel bleiben musst.

    Was tun, wenn das Sparziel mal nicht klappt?

    1. Cool bleiben. Ein einzelner Monat wird dich nicht ruinieren. Wirklich nicht.
    2. Schau dir an, was los war. War’s ein einmaliges Ding oder passiert das öfter?
    3. Setz Prioritäten. Vielleicht hast du das Geld für etwas anderes Sinnvolles genutzt – und das ist völlig okay.
    4. Bleib flexibel. Vielleicht kannst du nächsten Monat ein bisschen mehr sparen oder deine Strategie anpassen.
    5. Denk langfristig. Dein Vermögensaufbau hängt nicht von einem einzelnen Monat ab. Wichtiger ist, dass du dranbleibst.

    Warum Weitermachen das Wichtigste ist

    Viele werfen das Handtuch, wenn’s mal nicht nach Plan läuft. Aber das ist Unsinn! Vermögensaufbau ist wie ein Marathon, kein Sprint. Mal läuft’s rund, mal gibt’s Steigungen. Aber ein Stolperer bedeutet nicht, dass du das Rennen abbrechen musst.

    Erfolg beim Sparen kommt nicht davon, dass du es jeden Monat perfekt machst, sondern davon, dass du weitermachst – egal, ob’s gerade easy ist oder eine Durststrecke.

    Fazit: Dein Vermögen wächst durch Beständigkeit, nicht durch Perfektion

    Also, auch wenn du mal einen Monat nicht das sparst, was du dir vorgenommen hast: Mach einfach weiter. Jeder Monat, in dem du dranbleibst, bringt dich deinem Ziel näher – auch, wenn’s manchmal langsamer geht als geplant.

    Und falls du mal zweifelst: Schau zurück, wie weit du schon gekommen bist – und dann mach genau da weiter!

    Kennst du solche Monate? Wie gehst du damit um? Schreib’s in die Kommentare!