Kategorie: Money Journey

  • Mein erster ETF – Warum ich (endlich) mit dem Investieren begonnen habe

    Mein erster ETF – Warum ich (endlich) mit dem Investieren begonnen habe

    Ich habe lange überlegt, ob und wie ich mein Geld investieren soll. Für meinen Geschmack habe ich viel zu spät ernsthaft damit angefangen. Eigentlich habe ich immer von der Hand in den Mund gelebt und hatte bis heute kein allzu großes finanzielles Polster. Ich stehe noch ganz am Anfang, aber genau deshalb ist es mir wichtig, das Thema jetzt anzugehen.

    Da ich selbst noch einen Kredit abzubezahlen habe, hatte ich eines Tages ein Gespräch mit meiner Bankberaterin. Sie fragte mich, ob ich nicht nebenbei einen Sparplan mit ETFs starten möchte – mit einem monatlichen Betrag von € 50,-. So kommt auch etwas zusammen, und nach ein paar Jahren ist das schon eine schöne Summe. Das war im Juli 2023. Ihre Empfehlung war natürlich ein Produkt der Bank: der ERSTE STOCK TECHNO T.

    Ich habe mich nicht groß damit auseinandergesetzt, sondern einfach mal losgelegt. Und ja, ich halte diesen ETF bis heute – weil die Entwicklung gut ist. Aber was genau steckt eigentlich dahinter?

    Was ist der ERSTE STOCK TECHNO T EUR R01?

    Dieser Fonds investiert gezielt in Technologieunternehmen. Anders als ein klassischer ETF, der automatisch einen Index nachbildet, wird dieser Fonds aktiv verwaltet. Das bedeutet, dass Fondsmanager entscheiden, welche Unternehmen aufgenommen oder entfernt werden.

    Der Fokus liegt auf großen Tech-Unternehmen, die als wachstumsstark gelten. Die Idee dahinter: Die Technologiebranche entwickelt sich rasant, und viele dieser Firmen haben in den letzten Jahrzehnten enorme Gewinne erzielt.

    Welche Firmen sind dabei?

    Der Fonds setzt vor allem auf Unternehmen, die weltweit führend in der Technologiebranche sind. Typische Namen, die oft in solchen Fonds vertreten sind, sind:

    • Apple – Hersteller von iPhones, MacBooks und vielem mehr
    • Microsoft – Bekannt für Windows, Office und Cloud-Dienste
    • Nvidia – Marktführer für Grafikkarten und Künstliche Intelligenz
    • Alphabet (Google) – Die Muttergesellschaft von Google, YouTube und vielen weiteren digitalen Diensten
    • Meta (Facebook) – Betreiber von Facebook, Instagram und WhatsApp

    Die genaue Zusammensetzung kann sich immer mal wieder ändern, je nachdem, welche Unternehmen als vielversprechend gelten.

    Wie hat sich der Fonds entwickelt?

    Seit meiner Investition im Juli 2023 hat sich der Fonds positiv entwickelt. Der Preis eines Fondsanteils – auch Nettoinventarwert (NAV) genannt – lag am 18. Februar 2025 bei 227,09 €. Das bedeutet, dass der Wert in einem Jahr um +17,96 % gestiegen ist.

    Was heißt das konkret? Hätte ich statt 50 € pro Monat gleich 1.000 € investiert, wären daraus innerhalb eines Jahres rund 1.179 € geworden. Natürlich sind solche Entwicklungen nicht garantiert – es kann auch mal bergab gehen. Aber bisher bin ich zufrieden.

    Jahresperformance des Fonds

    Die Jahresperformance zeigt, wie sich der Fonds in den letzten Jahren entwickelt hat:

    JahrPerformance (%)
    2020+30,05 %
    2021+36,76 %
    2022-31,59 %
    2023+55,31 %
    2024+28,26 %

    Für die aktuellen Werte kannst du die offizielle Webseite der Sparkasse besuchen. Die Tabelle zeigt, dass es Jahre mit positiven Entwicklungen gibt, aber auch Zeiten mit Verlusten. Das gehört bei Investments dazu.

    Wichtig ist, langfristig zu denken und nicht von kurzfristigen Schwankungen verunsichern zu lassen. Eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der eigenen Strategie kann helfen, auf Kurs zu bleiben.

    Was habe ich daraus gelernt?

    Rückblickend hätte ich gerne früher und regelmäßiger investiert. Aber wie sagt man so schön: Besser spät als nie.

    Das wichtigste Learning für mich war: Man muss nicht alles wissen, um anzufangen. Ich habe mit 50 € pro Monat gestartet – kein riesiger Betrag, aber eben ein Anfang. Und genau darum geht es.

    Und ja, wenn ich noch weiter zurückblicke, hätte ich natürlich auch gerne schon viel früher in Bitcoin (BTC) investiert – am besten 2012 oder 2013, als man sie noch für ein paar Euro bekommen hat. Aber so ist das nun mal. Man kann nicht alles wissen und immer den perfekten Zeitpunkt erwischen. Wichtig ist, dass man überhaupt beginnt.

    Ich weiß, dass ich noch ganz am Anfang stehe und meine finanzielle Basis erst aufbauen muss. Ich bin gespannt, wie sich meine Investitionen in den kommenden Jahren entwickeln werden. Vielleicht überdenke ich meine Strategie noch einmal, vielleicht bleibe ich einfach dabei. Aber eines ist sicher: Ich bin endlich dabei geblieben.

    Wie war dein erster Schritt beim Investieren? Hast du direkt eine Strategie gehabt oder einfach mal losgelegen?

  • Mein Haushaltsbuch: So bringe ich Ordnung in meine Ausgaben

    Mein Haushaltsbuch: So bringe ich Ordnung in meine Ausgaben

    Kennst du das? Am Monatsende ist das Konto leerer als gedacht und du fragst dich: „Wo ist das ganze Geld nur hin?“ Genau das habe ich mich auch gefragt – bis ich angefangen habe, ein Haushaltsbuch zu führen. Klingt spießig? Vielleicht. Aber es funktioniert!

    Warum ein Haushaltsbuch eine richtig gute Idee ist

    Viele geben Geld aus, ohne es wirklich zu merken. Hier mal ein Snack unterwegs, da ein Abo, das man längst vergessen hat – und schwupps, ist das Konto schmaler als gewünscht. Ein Haushaltsbuch hilft, den Überblick zu behalten und zu sehen, wohin das Geld eigentlich fließt.

    Die Vorteile auf einen Blick:

    • Mehr Klarheit: Du weißt genau, wie viel du wofür ausgibst.
    • Bewusster konsumieren: Spontankäufe fallen schneller auf – schwarz auf weiß.
    • Sparpotenziale finden: Vielleicht gibt’s ein Abo, das du gar nicht mehr nutzt?
    • Ziele schneller erreichen: Ob neue Sneakers oder eine Reise – mit Plan geht’s einfacher.

    Wie ich mein Haushaltsbuch führe

    Ich nutze Excel. Warum? Weil es einfach ist und ich es flexibel anpassen kann. Andere nutzen Apps – das ist Geschmackssache. Mir gefällt es, meine Finanzen selbst im Griff zu haben.

    So gehe ich vor:

    • Einnahmen und Fixkosten erfassen: Was kommt rein, was geht fix wieder raus? Miete, Strom, Versicherungen – die üblichen Verdächtigen.
    • Variable Ausgaben tracken: Lebensmittel, Freizeit, Klamotten – hier wird’s spannend.
    • Einmalige Kosten notieren: Geschenke, Urlaubsbuchungen oder der neue Toaster, weil der alte plötzlich Funken sprüht.
    • Wöchentlich checken (am Anfang): Gerade am Start lohnt sich ein wöchentlicher Überblick – du entwickelst schnell ein Gefühl für deine Ausgaben.
    • Monatliche Pflege reicht später aus: Sobald du deine Finanzen kennst, genügt ein monatlicher Check.

    Mein Learning: Die kleinen Ausgaben summieren sich

    Am Anfang dachte ich: „Ich gebe doch gar nicht so viel aus!“ Dann hab ich genauer hingesehen. Hier ein praktisches Software-Tool, dort eine kleine Erweiterung – am Monatsende kam eine hübsche Summe zusammen. Seitdem frage ich mich bei jedem Kauf: Brauch ich das wirklich? Oder gibt’s eine kostenlose Alternative?

    Mein Tipp: Die 3-Tage-Regel

    Wenn ich etwas kaufen will, warte ich drei Tage. In dieser Zeit prüfe ich:

    • Brauche ich es wirklich?
    • Gibt’s eine günstigere oder kostenlose Alternative?
    • Habe ich eine klare Begründung für den Kauf?

    Nach drei Tagen entscheide ich – und meist merke ich, dass ich es gar nicht brauche. Das spart Geld und verhindert unnötige Spontankäufe.

    Fazit: Ein Haushaltsbuch lohnt sich

    Es ist kein Hexenwerk, aber eine echte Hilfe. Wer seine Finanzen unter Kontrolle hat, trifft bessere Entscheidungen und geht entspannter mit Geld um. Probier’s einfach aus! Vielleicht entdeckst du, dass dein Geld an Orten verschwindet, die du gar nicht auf dem Schirm hattest.

    Führst du schon ein Haushaltsbuch oder hast du es vor? Schreib’s in die Kommentare!

  • Warum dieser Blog? Ein bisschen über mich und was dich hier erwartet

    Warum dieser Blog? Ein bisschen über mich und was dich hier erwartet

    Hallo und willkommen! Ich bin keine Expertin mit jahrzehntelanger Erfahrung und auch kein Coach, der dir das ultimative Erfolgsgeheimnis verkauft. Ich bin einfach jemand, der sich mit Vermögen, Mindset und den eigenen Denkmustern beschäftigt – und genau darüber schreibe ich hier.

    Was du hier findest

    Dieser Blog dreht sich um Vemögensaufbau, aber nicht nur um Zahlen und Tabellen. Es geht auch um das, was oft zwischen uns und finanzieller Freiheit steht: unser Denken, unsere Gewohnheiten und unser Umgang mit Geld. Ich teile hier meine eigenen Erfahrungen, Erkenntnisse und Fehler, damit du davon profitieren kannst.

    Du bekommst:

    • Einfache, verständliche Erklärungen zu Themen wie Investieren, Sparen und Finanzplanung.
    • Einen ehrlichen Einblick in meinen eigenen Weg – mit allen Höhen und Tiefen.
    • Tipps und Strategien, die wirklich umsetzbar sind.
    • Eine Verbindung von Finanzen und Mindset, weil Geld nicht nur ein Zahlenspiel ist.

    Was du hier nicht bekommst

    • Schnelle Reichtumsversprechen. Wenn du nach der ultimativen Strategie suchst, um in sechs Monaten reich zu werden, bist du hier falsch.
    • Langweilige Fachsprache. Ich halte es einfach, damit jeder mitkommt – ohne kompliziertes Finanzkauderwelsch.
    • Perfektion. Ich bin selbst auf dem Weg und teile, was für mich funktioniert – und was nicht.

    Warum ich das schreibe

    Ich war immer schon fasziniert von Geld und habe es nie als etwas Böses angesehen. Natürlich ist es nicht alles, und es gibt Dinge, die man damit nicht kaufen kann – aber Geld ermöglicht unglaublich viel. Es gibt Freiheit, Sicherheit und Optionen. Umso wichtiger ist es, den Umgang damit zu verstehen und bewusst zu gestalten.

    Wenn du also Lust hast, mit mir gemeinsam zu lernen, auszuprobieren und deine Finanzen auf eine entspannte, alltagstaugliche Weise zu verbessern, dann bist du hier genau richtig.

    Lass uns loslegen!